Baden-Baden

Bewundernde und lobende Adjektive sind keine Seltenheit, wenn es um die Beschreibung Baden-Badens, der Baden-Württembergischen Stadt im Tal des Flusses Oos geht. Der berühmte Mediziner der Renaissance Paracelsus bezeichnete „die heißen Wasser von Badin“ als „ vollkommen“. Als „ paradiesisches Eckchen“ entdeckt der russische Dichter Vasilij Žukowskij Anfang des 19. Jahrhunderts die Stadt für sich. Valery Gergiev, Intendant des Mariinski Theaters und Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, erwählt Baden-Baden zu seinem beliebtesten Kurort. Baden-Badens kulturelles Angebot, die außerordentlich malerische Landschaft und insbesondere die heilende Wirkung seiner Bäder zieht seit Generationen die High Society und Noblesse in diesen Kurort am Rande des Schwarzwaldes. Dank seinen Thermalwasser-Quellen, deren heilsamen Kräfte bereits die alten Römer zu gebrauchen gewusst haben, erlangte Baden-Baden nicht nur in Deutschland, sondern weltweit einen unverkennbaren Status. Ebenfalls befinden sich hier Tennis Courts, die zu den bekanntesten in Europa zählen. Es ist nicht verwunderlich, dass die Stadt eine besondere Anziehung auf die Adeligen, Künstler und Literaten im einstigen russischen Zarenreich ausübte. Großfürst Alexander Romanow residierte Mitte des 19. Jahrhunderts im edlen „Hôtel d‘ Angleterre“. Die Strophen zahlreicher Schriftsteller – etwa Gogol, Turgenew, Dostojewskij oder Tolstoj – wurden hier niedergeschrieben.

Die Stadtgestalt hat sich kaum verändert, da sie im Gegensatz zu vielen deutschen Städten im Krieg nicht zerstört wurde. Heute schmückt sie sich auch mit Stararchitektur, wie etwa dem 2004 von Richard Meier errichteten Museum Frieder Burda, in dem sich die Sammlung klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst befindet. Bei einem Spaziergang durch die Straßen und Gässchen Baden-Badens entdeckt man an beinahe jeder Ecke geschichtliche Zusammenhänge mit Russland. Es sind Hotels und Appartements, Geschäfte und Galerien und natürlich das Gebäude der Russischen Kirche mit dem markanten goldenen Zwiebelturm. Der Bau wurde nach Plänen des Sankt-Petersburger Architekten Iwan Strom 1883 vollendet. Seit geraumer Zeit lebt die einst etablierte Reisetradition in die Kurstadt Baden-Baden wieder auf. Neben zahlreichen Besuchern wächst bei vielen der Wunsch nach einem festen oder temporären Wohnsitz. Mit der Errichtung des harmonischen und zeitgemäßen Ensembles von sechs Stadtvillen möchte das Team aus führenden deutschen Architekturbüros ihren Beitrag zur Bautradition Baden-Badens leisten.

Einmalig an der Residenz „Annaberg“ ist der nahe Standpunkt zu den Sehenswürdigkeiten Baden-Badens – man erreicht diese in nur wenigen Minuten zu Fuß